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Donnerstag, 2. Januar 2014

Limit - Frank Schätzing





Frank Schätzings Limit ist ein Monsterwerk, ich bin schon beeindruckt wenn man - egal was - 1300 Seiten beschreiben kann und wenn es dann sogar so eine fesselnde Geschichte wie in Limit ist, dann muss ich Lobeshymnen singen, so wie in meinem Video.
Frank Schätzing strickt hier so gekonnt und vorausschauend eine Geschichte zusammen, dass man beim Lesen manchmal kurz aufatmen muss. Ich sag' mir dann immer „Ui, Frank, du hast's drauf ...“.
Das Buch ergibt nicht nur einen wunderbaren, durchdachten Kreis, er schreibt auch noch auf sehr interessante, anspruchsvolle und präzise Weise.



Sonntag, 30. Juni 2013

Angelfall - Susan Ee - Rezension



Hier ist die Review zu dem Buch aus dem Buchtipp von gestern: Angelfall!
Das könnte wirklich interessant werden, denn ich weiß nicht so recht, ob ich mich mit dieser Horror-Geschichte, die bisher nur in der Originalsprache Englisch erschienen ist, anfreunden soll.

Es geht um böse Engel, die den Menschen auf der Erde die Apocalypse bringen ...

Immerhin wird Angelfall mit Hunger Games verglichen und soll ein richtiger Dystopie-Geheimtipp sein! Also los!


Mittwoch, 26. Juni 2013

Divergent (Die Bestimmung) von Veronica Roth - Buchtipp


Hallo ihr Lieben!
Heute gibt es einen Buchtipp!
Es geht um den ersten Teil, Divergent, aus der Trilogie von Veronica Roth!
Viel Spaß!

Samstag, 2. Februar 2013

Der Sommerfänger - Monika Feth


Hallöchen!
Es gibt endlich wieder ein Buch!
Ich hab' Der Sommerfänger von Monika Feth gelesen und mich sozusagen selbst etwas überrascht.
Aber seht selbst:


3


Ich habe auf dem Blog noch viel mehr Buchrezensionen: Buchliste
Und auf YouTube gibt es auch schon ein paar: Bücher-Playlist

Samstag, 17. März 2012

Jungs sind wie Kaugummi!



Rezension

Das Bedürfnis nach etwas Leichtem, aber Spannendem und schon Bekanntem, aber Unterhaltendem hat mich noch nicht verlassen und deshalb habe ich grade „Jungs sind wie Kaugummi – süß und leicht um den Finger zu wickeln“ von Kerstin Gier zu Ende gelesen.
Es ist - wie kann man es eigentlich anders erwarten, in einem noch jungen Bücherregal - ein Buch für jüngere Mädels, ab 11 Jahren ungefähr. Und es hat mich aber doch sehr unterhalten.
Das ist nämlich eins der Bücher, bei denen man wirklich immer wieder hysterisch auflachen muss. Kerstin Gier verpackt ihre Scherze so ernsthaft und unberührt und gleichzeitig ironisch in die Sätze, dass die Handlung sich fast wie echt erlebte „Situationskomik“ anfühlt.
Jungs sind wie Kaugummi“ ist dieses typische Mädchenbuch (vergleichbar mit der Freche Mädchen – Freche Bücher-Reihe), in dem alle naiv und lustig sind, während die Hauptfigur immer am klügsten handelt, obwohl sie eigentlich auch chaotisch und in Fettnäpfchen-tappend und hilflos verliebt ist. Das stört mich aber seltsamerweise nicht, es ist einfach nur lustig und irgendwie, voll allem in den genauer beschriebenen Situationen eigentlich gar nicht so weit von der Realität entfernt, sodass es manchmal eine Parodie unseres seltsamen und „langweiligen“ Lebens ist.


Ähnliches Buch: "Ferien gut - alles gut" von Hortense Ullrich

Montag, 2. Januar 2012

Extra

Rezension

Extra von Scott Westerfeld ist der vierte und bis jetzt leider letzte Teil der Uglies-Trilogie, die zum Glück keine Trilogie geblieben ist.

In meiner Lobeshymne zu der Serie hab ich ja bereits angekratzt, dass es sich bei Extra nicht um eine Fortsetzung von Tallys Geschichte handelt, denn Extra spielt einige Jahre in der Zukunft, in der sich bereits eine neue Gesellschaft entwickelt hat, nach dem Tally das Regime der Specials stürzte. Die Handlung spielt an einem neuen Ort, irgendwo in Asien, deshalb gibt es auch eine neue Hauptfigur, Aya. Tally kommt zum Glück vor, ist natürlich immer noch eine wichtige Schlüsselfigur, aber ich wusste nun mal als Leserin nicht mehr, was sie denkt. Ich habe sie schlicht vermisst.

Die Handlung ist wieder wunderbar ausgetüftelt, es gibt wieder eine tolle Grundidee. Leider fehlt mir aber der Hintergrund mit der Uglies-, Pretties- und Specials-Szene. Meiner Meinung nach ist der Aufbau dieser neuen Gesellschaft, die Scott Westerfeld geschaffen hat, einfach zu überdreht. Wer „Special“ gelesen hat, der wird Diego in Erinnerung haben. Die neue Gesellschaft ist vergleichbar mit Diego, nur noch viel extremer. Die technischen Möglichkeiten, was die Menschen mit sich selbst anstellen, das alles klingt ein Bisschen, wie eine übertriebene Vorstellung der Zukunft, extreme Science-Fiction.

Ich mag das Buch für die Stellen, in denen Tally vorkommt. Sie übt einfach immer noch einen tollen Zauber auf mich aus. Sogar, obwohl sie von Aya ziemlich ernst und streng dargestellt wird.

Mir bleibt zu hoffen, dass Scott Westerfeld sich noch ein Herz fasst und die Trilogie weiterführt. Denn mir ist mit „Extra“ bewusst geworden, dass die Romane von Tallys Art leben, ebenso wie von der Aufteilung der Gesellschaft in Uglies, Pretties und Specials, was zwar ziemlich drastisch klingt, mich aber immer wieder fängt.

Sonntag, 1. Januar 2012

Ugly Pretty Special Extra

Rezension

Langsam mutiert mein Blog zu einer Art Kirche, die eine ganz besondere Serie anhimmelt. Sobald ich ein Buch in den Händen halte, in dem es um die Zukunft gehen soll, vergleiche ich es mit den Uglies, meinen liebsten Lieblingsbüchern.
Aber die Autoren sind ja auch selbst Schuld, wenn die Handlungsverläufe denen bei Scott Westerfeld so ähnlich sehen.



Die Reihe


Tally Youngblood lebt in einer Welt, in der jeder 16-jähriger, der sein Leben bisher ziemlich uncool und langweilig als Schüler, als Ugly, gefristet hat, zum Pretty umoperiert wird, was mit einem Umzug über den Fluss, von Uglyville nach New Pretty Town verbunden ist.




Schrecklicherweise klangen diese Informationen, die so ungefähr im Klappentext stehen, meiner Meinung nach ziemlich flach. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass dies eine Kulisse für eine Geschichte mit Tiefgang bilden könnte.

Was Scott Westerfeld aber tatsächlich schafft, ist richtiger Wahnsinn. Die Geschichte ist so mitreißend, dass ich mir am Ende wünschte, selbst Tally zu sein.
Während die Handlung spannend und voller Überraschungen ist, wird auch unser Leben heute kritisiert, indem er unserer schön-operierten und -verlogenen Gesellschaft den Spiegel vorhält, ohne Weichzeichner.
Und ganz nebenbei erlebe ich alle von Tallys Gefühlen hautnah mit. Scott Westerfelds Schreibstil ist so gut in den Büchern. Nicht aufdringlich gekünstelt, nicht mit lauter „zauberhaften“, „wundervollen“ oder gar „exorbitanten“ Adjektiven gespickt, die mir auf dem Weg zum Sinn und zu den Gefühlen einer Geschichte einfach nur im Weg liegen. Ich brauch Fakten (;
Obwohl die Geschichte nicht als Lovestory getarnt ist, berühren mich die Geschichten ganz schön.
Und die Charaktere sind so schön gestrickt, dass einem schlicht nichts anderes übrig bleibt, als sich in sie zu verlieben. Obwohl sich Tally in jedem Buch verändert, von der Ugly zur Pretty, von der Pretty zum kalten Special, bleibt sie immer sie selbst, einfach ein Mensch. Auch eine Botschaft des Autors an uns.




Ich merke, wie schwierig es ist, das, was ich an den Büchern so liebe, erläutern zu können, wenn jemand sie nicht gelesen hat. Denn glücklicherweise steckt noch viel mehr in den Geschichten drin, als der Klappentext verrät, und das ist auch das, was die Romane so toll macht: Die unerwarteten Wendungen: die Handlung, was doch eigentlich selbstverständlich ist, oder?
Ich war begeistert von der Welt, die Scott Westerfeld aufgebaut hat. Diese gruselige Zukunft, die er letztendlich wieder einstürzen lässt, was mir den Atem raubte.



Ich liebe diese Bücher!



Erwähnenswert ist allerdings noch, dass der vierte Teil der Trilogie, Extra, nicht mehr aus Tallys Sicht geschrieben ist. Es gibt eine neue Hauptfigur, die Handlung spielt einige Jahre nach Tallys Geschichte. Und das ist wohl das traurigste an der Sache. Tally gehört für mich einfach zu den Romanen dazu. Ihre Denkweise ist mir in Fleisch und Blut übergegangen und ich habe jedem Augenblick, in dem sie in der Geschichte vorkommt, entgegengefiebert. Leider wird sie im vierten Teil als kaltblütig, monströs denkende Maschine beschrieben, was mir Aya, die neue Hauptperson, etwas unsympathisch machte. (;

Über den Insider's Guide habe ich schon mal berichtet, den gibt’s allerdings nur auf Englisch und eröffnet keine Handlung (erzählt aber die Vorgeschichte der Uglies-Zeit!).

Müsste ich sagen, welches Buch mir am meisten gefallen hat, fällt mir am ehesten Special ein. Wahrscheinlich wegen Tallys special Fähigkeiten. Aber ich liebe sie alleee. 

Donnerstag, 21. Oktober 2010

AN INSIDER'S GUIDE TO THE WORLD OF UGLIES

Hey,
ich melde mich mal wieder, heute wieder mit einem Bücher-Post aus der Welt der Uglies (;
Also wohl nur für Leute, die die Bücher gelesen haben. Halt! Denen, die die Bücher nicht gelesen haben, kann ich sie allerdings nur wärmstens empfehlen. Das bedeutet für alle, hurra!, ihr dürft weiterlesen.


Ich halte hier 'Bogus to Bubbly - An Insider's Guide to the World of Uglies' von Scott Westerfeld in den Händen, ein Buch, das es leider nur auf Englisch gibt, da es aber auch voraussichtlich sehr bald keine Übersetzung geben wird, hab ich es im Internet bestellt. Ist es normal, dass man in einer Buchhandlung kein Englisches Buch bestellen kann?
Nun, für die unwissenden unter euch: Das Buch gehört nicht zu der Serie Ugly - Pretty - Special - Extra, es erklärt lediglich die Hintergründe und enthält zusätzlich einige … "Leckerbissen". Man muss es allerdings nicht lesen, um die Science Fiction-Serie zu verstehen.

Die gute Nachricht lautet, dass ich es verstehe, ich hab schon ein bisschen reingelesen und es ist so, wie ich es erwartet habe. Der Autor erklärt zum Beispiel, wieso er den Figuren die Namen gegeben hat, die er ihnen gegeben hat. Oder auch Zusammenhänge zwischen den Büchern, die etwas zu bedeuten haben. Das kann man jetzt schlecht erklären, ohne etwas zu verraten, also psschhh :D
Und eine schlechte Nachricht … gibt es nicht!


Es lohnt sich auf jeden Fall, es zu kaufen, es ist ziemlich billig, enthält unglaublich viele Informationen und ist trotzdem spannend zu lesen.

Allerdings werde ich lieber jede zweite Zeile durch mein Wörterbuch blättern, ehe ich noch etwas wichtiges verpasse (;

Übrigens: Eine Rezension zu 'Extra' werd ich euch auch bald präsentieren, das hab ich ganz vergessen …

Liebste Grüße an alle Blubberköpfe dort draußen.
Leni


Freitag, 10. September 2010

Imago


Rezension

Auf Isabel Abedi bin ich durch den Roman Lucian gestoßen und wollte erstmal ein etwas dünneres Buch von ihr ausprobieren, also Imago.
Darin geht es um das Mädchen Wanja, das ihren Vater niemals kennengelernt hat und auf magische Weise zur Ausstellung "Vaterbilder" ins Museum eingeladen wird.
Dort trifft sie auf verschiedene Kinder, die alle ihren persönlichen Grund haben, dort ein neues "Vaterbild" kennenzulernen. Wanja bekommt die Möglichkeit, in ein Bild einzutauchen und regelmäßig das Bild zu besuchen.

Meiner Meinung nach versucht die Autorin eine tiefgründige Geschichte zu bilden, wobei sie scheitert. Der Schreibstil ist holzig, vor allem durch den Anfang muss man sich ringen. Wenn man schon in der Geschichte drin ist, dann läuft es, weil man dann doch interessiert ist, wie es weiter geht. Aber das Lesen ist kein besonderer … Genuss. Am Ende gewinnt die Geschichte ein bisschen an Spannung und es kommt einem so vor, als hätte sich die Autorin im Laufe des Buches weiterentwickelt. Was zwar gut, aber auch schade ist, weil der Leser das "mitertragen" muss.

Wenn ich mir meinen Text hier so durchlese, merk ich, wie kritisch das doch klingt und dass das Buch auch gar nicht so schlecht ist, wie man vermuten könnte.
Als Fazit muss man sagen, dass das Buch durchaus amüsiert, man es aber nicht in Erinnerung behalten wird.
Liebe Grüße,
eure Leni

Freitag, 25. Juni 2010

Kurzgeschichte: Nachts schlafen die Ratten doch

Ich empfehle euch, die Kurzgeschichte vor der Inhaltsangabe zu lesen.
In der Kurzgeschichte "Nachts schlafen die Ratten doch" von Wolfgang Borchert geht es um den neunjährigen Jürgen, der vor der Ruine seines von einer Bombe zerstörten Zuhauses sitzt und aufpasst, dass sein toter Bruder nicht von Ratten gefressen wird. Dabei entdeckt ihn ein alter mitfühlender Mann, der ihn mit Geschick überredet, sein Versteck zu verlassen.
Die Kurzgeschichte beginnt mit der Beschreibung der Stimmung im Dorf oder der Stadt, in der Jürgen sich befindet. Es handelt sich um die Nachkriegszeit, demnach sind alle Häuser zerstört. Während Jürgen langsam müde werdend auf seinen toten Bruder aufpasst, der sich im Keller des Hauses befinden soll, kommt der krummbeinige Alte vorbei. Er spricht des Jungen an und es kommt zu einem Dialog, in dem Jürgen immer wieder betont, dass er nicht verraten darf, worauf er aufpasst. Während des Gesprächs erfährt Jürgen, dass der alte Mann siebenundzwanzig Kaninchen hat und dass sich in dem Korb, den er mit sich trägt, Kaninchenfutter befindet. Der krummbeinige Mann bietet Jürgen immer wieder an, sich seine Kaninchen anzusehen, Jürgen lehnt allerdings ab, da sein Lehrer ihm gesagt hat, dass Ratten tote Menschen fressen. Letztendlich gibt Jürgen doch preis, dass er aufpasst, damit die Ratten seinen verstorbenen Bruder nicht aufessen. Dies gelingt dem Mann, indem er andeutet, dass er wieder gehen möchte. Daraufhin erklärt er dem erschöpften Jürgen, dass Ratten in der Nacht schlafen. Beide einigen sich darauf, dass der alte Mann ihm von zu Hause ein weißes Kaninchen mitbringt, so lange Jürgen noch bis zum Abend wartet, damit die Ratten sich nicht an seinem Bruder vergreifen. Danach möchte der Alte noch Jürgens Vater beim Bau eines Kaninchenkäfigs helfen. Durch die Freude sammelt Jürgen noch seine letzte Energie auf, um nicht einzuschlafen und wartet auf den Mann.

Die Kurzgeschichte zeigt, wie groß die Verbundenheit und Liebe zu seiner Familie in Notlagen, wie zum Beispiel dem Krieg, sein kann anhand Jürgens traurigem Beispiel, der bis zur letzten Erschöpfung auf seinen Bruder aufpasst, der schon längst verstorben ist.
Die Überschrift passt gut, da sie die Sinnlosigkeit von Jürgens stundenlangem Verharren an der Ruine deutlich macht und der Leser den kleinen Jürgen ins Herz schließt, gerade weil er unermüdlich aufgepasst hat. Dadurch, dass seine Anstrengungen so sinnlos waren, erscheint sein Verhalten noch liebenswürdiger. Außerdem verrät die Überschrift vorweg nichts von der Handlung und steigert somit die Spannung auf die Geschichte.


Für meine treuen Leser und literarisch Interessierten hab ich euch mal unsere letzte Deutscharbeit abgetippt, die wie gesagt eine Inhaltsangabe war.
Liebe Grüße,
Leni

Sonntag, 13. Juni 2010

Mietze!

Habt ihr sie schon entdeckt? Ich hab mir ein Kätzchen zugelegt. Und natürlich muss so eine Katze auch immer gefüttert werden. Von wem? Na von euch natürlich! Außerdem liebt sie es, mit dem Ball zu spielen.
Ist das ein sinnloser Eintrag oder ist das ein sinnloser Eintrag? Ich freu mich auf eure Meinung!

Nebenbei weise ich euch noch auf meine neue Rezension hin. Meine Meinung zu 'Die Bücherdiebin' findet ihr rechts in der Bücherliste als Verlinkung, natürlich auch alle anderen Rezensionen.

Schön füttern!
Leni

Samstag, 12. Juni 2010

Die Bücherdiebin


Rezension

Es hat lange gedauert, aber nun kommt die Rezension zu 'Die Bücherdiebin' von Markus Zusak.
In dem Roman geht es um das Mädchen Liesel, das während des Zweiten Weltkriegs zu Pflegeeltern gegeben wird. Eigentlich sollte Liesel zusammen mit ihrem Bruder in die Pflegefamilie nach München in die Himmelstraße kommen, doch der stirbt während der Zugfahrt. Während ihrer langen Zeit in der Himmelstraße erlebt Liesel viel mit Rudi, ihrem besten Freund, der nur wenige Häuser weiter wohnt. Zusammen stehlen sie nicht nur Äpfel, Liesel scheint dafür bestimmt zu sein, Bücher zu stehlen. Schon bei der Beerdigung ihres Bruders stiehlt sie 'Das Handbuch für Totengräber', das einsam und verloren im Schnee liegt. Ihr Pflegevater, ihr Papa, bringt ihr in langen Nächten das Lesen bei, damit sie 'Das Handbuch für Totengräber' entziffern kann, die einzige Verbindung, die sie noch an ihre Mutter und ihren Bruder erinnert.
Der Roman scheint sich um Bücher zu drehen, die im Laufe der Zeit in Liesels Hände geraten. Zusammen mit dem, was sie mit den Büchern verbindet, erlebt der Erzähler mit Liesel und Rudi eine Zeit mitten im Zweiten Weltkrieg. Und wer könnte diese Zeit am besten schildern? Der Erzähler ist kein anderer als der Tod selbst. Und der Leser wundert sich, wie zauberhaft er Liesels Geschichte erzählen kann.
Markus Zusak ist ohne Zweifel ein hervorragender Autor. Er kann alltägliche Dinge so gut beschreiben, dass man sich tatsächlich so vorkommt, als würde das Geschehen um einen herumwirbeln. Man hört die Musik von Liesels 'Papa' auf dem Akkordeon, das er voller Liebe spielt und man sieht den grauen Himmel über der Himmelstraße.
'Die Bücherdiebin' von Markus Zusak ist eines der berührendsten Bücher, das ich je gelesen habe. Ich zähle es zu den wenigen, die man nicht vergessen wird. Außerdem nutze ich den Augenblick, um ebenfalls den Roman 'Der Joker' von Markus Zusak zu empfehlen. Eine ganz andere Handlung - allerdings mit genauso zauberhaften und berührenden Beschreibungen.

Jubelnd,
eure Leni


Sonntag, 31. Januar 2010

Wenn er kommt, dann laufen wir


Rezension

Hallöchen,
heute kommt wieder eine Bücherrezension für David Klass' "Wenn er kommt, dann laufen wir". Vorab möchte ich mich entschuldigen, dass diese Woche Funkstille meinerseits war.
In dem Roman geht es um Jeff, der zusammen mit seinen Eltern in ein kleines Kaff an der Ostküste Amerikas gezogen ist, auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit, vor unangenehmen Fragen. Allerdings wird die Ruhe gestört, als Jeffs Bruder Troy, ein verurteilter Mörder, zurück zur Familie, raus aus dem Gefängnis kommt. Die Vergangenheit wird wieder aufgewühlt, für Jeff ist es unmöglich sein Geheimnis nicht auffliegen zu lassen - das Leben, das seine Familie und er sich in Pineville aufgebaut haben, wird mit einem Schlag niedergerissen und Troys Wiederkehr bringt wieder Probleme in das ruhige Städtchen.
Mir hat nicht gefallen, dass die Gründe für Troys Verhalten nicht genau erklärt werden. Er wird als gnadenloser Mörder dargestellt, dessen Seele böse ist. In einigen Stellen werden zwar psychologische Gründe genannt, aber es scheint so, als wäre die Nachricht, die einem der Autor vermitteln will, dass Menschen entweder gut oder böse sind und dass dies sich nicht verändern lässt.
Trotzdem geht einem das Buch sehr ans Herz! Dem Leser bleibt die Möglichkeit selbst zu entscheiden, wie man zu Troy steht und deshalb hat mir das Ende auch gut gefallen.
Die Handlung ist nicht durcheinander, es gibt einen roten Faden, den der Autor mit seinem Schreibstil verfolgt. Dieser hat mir unglaublich gut gefallen, es gab zwar kein Rumgeschnörkle, doch die Gefühle konnte er jederzeit gut beschreiben.
Zusammenfassend kann man sagen, dass "Wenn er kommt, dann laufen wir" eins der Bücher ist, das man nicht so schnell vergisst.

So, als nächstes Buch kommt: "Die Bücherdiebin" von Markus Zusak.
Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag und kann euch "Wenn er kommt, dann laufen wir" nur ans Herz legen!
Leni


Samstag, 23. Januar 2010

Sechseinhalb Stunden


Rezension
Hallo ihr Liebsten,
heute geht es um das Buch "Sechseinhalb Stunden" von Andreas Schlüter.
Als erstes sei gesagt, dass das Buch bei Amazon für 10-11jährige empfohlen wird, wüsste ich das, hätte ich mir wohl die 199 Seiten erspart. Meine liebe Bücherei ist wohl doch nicht so gut sortiert, aber immerhin hab ich das Buch nicht selbst gekauft.
Das ganze Buch spielt in einem Zeitraum von ca. 7 Stunden. Am Anfang bekommt man den Liebesbrief der Hauptperson Sören an Jaqueline zu lesen, in dem der Raufbold der Schule verspricht, für Jaqueline durch die Hölle zu gehen.
Leider hat davon auch der Tod und der Teufel in Person Wind bekommen und stellen ihn auf die Probe. Schwubs! Und sein Haus verwandelt sich in eine 'Hölle', durch die er in sechseinhalb Stunden geht und einige Gefahren meistern muss, um Jaquelines Herz zu erobern und sein Leben zu retten. Zufällig ist Sören großer Fan von Horrorfilmen und deren Höllenszenen, denen er nachgeschwärmt hat, muss er sich nun selbst stellen. Teilweise scheint die Handlung von einem Fünfjährigen erfunden zu sein und als dem Autor selbst schon langweilig wird, zu beschreiben wie ironisch und hinterhältig der Teufel doch ist, versucht er mitten im Buch der Geschichte einen philosophischen Hauch zu geben. Sören merkt urplötzlich wie falsch sein Leben vorher war und dass er seinen Mitschülern, Lehrern und Eltern mit seinem Verhalten 'in der Seele wehgetan hat' - ein Zitat aus dem Buch - und dies wird ihm gezeigt, indem man ihm seinen Körper nimmt, sodass er nur noch aus seiner Seele besteht. Mit falschen und verletzenden Erinnerungen, die man ihm einflößt wird seine Seele verletzt. Durch den Schmerz beginnt er allmählich zu verstehen, wie sehr er seinem Umwelt geschadet hat.
Wie diesen Teil beinhaltet die Geschichte einige gute Ideen, mit denen man der Zielgruppe wahrscheinlich auch etwas beibringen kann.
Das Buch ist nicht schlecht, ich hab es nur ein bisschen zu spät gelesen.

So, Zehnjährigen kann ich es empfehlen, "damals" hätte ich das Buch auch gemocht.

Nächstes Buch: "Wenn er kommt, dann laufen wir" von David Klass

Alles Liebe und bis zum nächsten Mal,
Leni

Zwischenstand

Hallöchen,
ich muss ja zugeben, dass die letzten Tage mein Blog ziemlich vernachlässigt wurde, aber die Schule stand in den letzten zwei(?) Wochen im Vordergrund. Außerdem hat sich das Ladekabel von meinem MacBook verabschiedet - es ist gerade mal ein Jahr alt! Und es fällt einem schon leichter sich mit seinem Laptop irgendwohin zu schmeißen, als alle Energiereserven auf die Probe zu stellen, um zum großen PC an den Schreibtisch zu kriechen. Jedenfalls funktioniert das neue Kabel, das allerdings unverschämt teuer war.
Nun ein Zwischenstand.
Das neue Buch ist zu Ende gelesen … und hat sich als Enttäuschung entpuppt. Aber mehr dazu gibts im Bücherpost, der folgt hoffentlich noch heute.

Kennt ihr Simon's Cat? Es gibt nicht besonders viele Videos auf YouTube, allerdings hab ich letztens bei Thalia einen dicken Comicband entdeckt.
Die Videos sind einfach nur niedlich - und Katzen verhalten sich ja tatsächlich so, nur dass Simons Katze ein besonders hinterhältiges Exemplar ist :D.


Ist der Schnee bei euch eigentlich auch weg? Hier sind nur noch Reste übrig … und
dicke Eisschichten, die den Weg zur Bahn auch nicht unbedingt vereinfachen, grrr!
Kalt ist es jedenfalls immer noch.

Grüße,
Leni

Samstag, 9. Januar 2010

Wie ich zum besten Schlagzeuger der Welt wurde - und warum


Rezension
Hey,
hier kommt der langersehnte erste Eintrag in die Bücherliste.

Das Buch heißt "Wie ich zum besten Schlagzeuger der Welt wurde - und warum" und man könnte meinen, es ist tatsächlich eine Anleitung für die große Schlagzeug-Karriere. Das täuscht aber. Der Autor (Jordan Sonnenblick) spielt selbst zwar nebenbei Schlagzeuger - das erkennt man in manchen Teilen auch, besonders wenn er mit Begriffen aus der Musik um sich schmeißt - aber hauptsächlich geht es um das Thema Leukämie, wie Familien damit fertigwerden und so zusammengeschweißt werden.
Am Anfang liest sich das Buch sehr leicht, obwohl auf den ersten Seiten klar ist, dass der Bruder der Hauptperson krank ist. Bis zur ersten Hälfte liegt einem die Geschichte noch nicht schwer im Magen, man muss eher öfters schmunzeln, was sich durchs ganze Buch aber auch hält.
Trotzdem beginnt sich die Situation ab der ersten Hälfte zu verändern. Die Familie scheint auseinanderzubrechen, dieses Gefühl schwingt auch bald auf den Leser über. Aber es zieht sich dahin, nur langsam versteht man, wie einem das Herz gebrochen wird - genauso langsam, wie die Hauptperson selbst merkt, in welcher Lage er sich befindet.
Genau das ist ein großer Pluspunkt für die Geschichte. Sie ist größtenteils realistisch, man kann also tatsächlich etwas über die Krankheit lernen. Und selbst wenn man nicht selbst betroffen ist, merkt man doch trotzdem, wie wichtig Zusammenhalt in schwierigen Situationen ist. Außerdem gibt das Buch Kraft und Mut, denn meistens kommen einem Probleme riesig vor und da zeigt die Geschichte schon sehr gut, dass man mit seinem Schicksal meistens gut davongekommen ist, besser als andere.
Alles in allem kann ich den Roman sehr empfehlen. Die Geschichte hat sehr viel, ein Bisschen Humor und spannend ist sie in ihrer ganz eigenen Art. Am Ende wird einem bewusst, wie viel in diesen knapp zweihundert Seiten steckt, aus dem man lernen kann und was das Herz zum Schmelzen bringt. Und wenn man das Buch zuklappt und sich noch einmal das Cover anguckt, versteht man die Bedeutung der beiden Drumsticks erst richtig.
Überzeugt? http://www.amazon.de/Wie-besten-Schlagzeuger-Welt-wurde/dp/3551581770

Das nächste Buch … "Sechseinhalb Stunden" von Andreas Schlüter
Liebste Grüße,
Leni

Mittwoch, 6. Januar 2010

Pläne


Hallo,
ich weiß nicht so recht, womit ich beginnen soll …
Als erstes bedanke ich mich mal bei meinen Lesern. Das ging unglaublich schnell, ich musste ja kaum Werbung machen :p
Ich hoffe, mein Blog wird immer mehr Interessierte anlocken, ich verspreche: Es kommt noch viel!

Zweitens: Morgen fängt die Schule wieder an, ihr könnt euch ja jetzt sogar zum Teil ausmalen, aus welchem Bundesland meine seltsamen Posts kommen.
Das heißt aber auch, es wird wohl weniger Gelaber hier stehen. Das wird trotzdem kein Abschied, nein nein!

Noch ein Punkt … Freitag schreiben wir eine Mathearbeit, wünscht mir Glück! Ich mag Glück.

Nebenbei hab ich noch etwas anzumerken:
Herzlichen Glückwunsch, du liest gerade den 10. Post!
(Heißt es der oder das Post?)

Ich wollte noch etwas schreiben, aber vertieft in Formatierungsprobleme hab ichs jetzt vergessen. Ach ja, wer gespannt auf etwas Zuwachs in der Bücherliste wartet, den kann ich beruhigen. Ich bin mit meinem aktuellen Buch fast durch, es wartet noch ein Stapel neben meinem Bett.



So, die Lady Gaga-CD ist durchgehört, ich kann mich aber nicht recht für ein liebstes Lied entscheiden. Aber besonders 'interessant' - das klingt dumm, oder? - finde ich 'Teeth'. Nicht viel Text, denk ich. Aber total mitreißend. Und es ist auch ein bisschen anders, als die typischen Gaga-Songs im Radio.
Liebste Grüße,
Leni